Ein starker Markenname ist einprägsam, unterscheidbar, sprechbar und schutzfähig. Professionelles Naming verbindet Kreation mit Systematik: Aus hunderten Kandidaten filtern strategische Kriterien und die markenrechtliche Prüfung jene Namen heraus, die langfristig tragen.
Welche Arten von Markennamen gibt es?
- Deskriptive Namen: beschreiben das Angebot (klar, aber schwer schützbar)
- Assoziative Namen: wecken Bilder und Emotionen
- Kunstnamen: frei erfunden, maximal schutzfähig
- Herkunftsnamen: Gründer, Region, Geschichte
Wie läuft ein Naming-Prozess ab?
Nach dem strategischen Briefing entstehen in mehreren Kreationsrunden lange Listen – oft mehrere hundert Kandidaten. Diese werden gegen die Kriterien geprüft: Aussprache, Bedeutung (auch in Fremdsprachen!), Domain-Verfügbarkeit und vor allem Markenrecht.
Am Ende bleiben wenige tragfähige Namen, aus denen mit Blick auf Design-Potenzial und Zukunftsfähigkeit entschieden wird.
Warum ist die markenrechtliche Prüfung so wichtig?
Weil ein erzwungener Namenswechsel nach Markteintritt das teuerste Szenario ist: neue Verpackungen, neue Kommunikation, verlorene Bekanntheit. Die Recherche in Markenregistern vor der Anmeldung ist Pflicht – hier arbeiten wir mit spezialisierten Rechtsanwälten zusammen.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert ein Naming-Projekt?
- Inklusive Kreation, Prüfung und Entscheidung typischerweise sechs bis zwölf Wochen. Die markenrechtliche Anmeldung läuft danach parallel zum Design.
- Muss der Name das Produkt beschreiben?
- Nein – beschreibende Namen sind sogar schwer schützbar. Starke Namen schaffen Assoziationen, statt zu erklären. Die Erklärung übernimmt das Design.
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